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Schott, Rolf Reise in Italien EA/Widmung
[ArtNr: 2690]
180.00 €

Rolf Schott: Reise in Italien. Mit 16 Rötelzeichnungen des Verfassers in Faksimiledruck. Dresden, Sibyllen-Verlag, 1924.

8° (23 x 17 cm). 199 (1) Seiten. Original-Halbleinenband.

Die ersten und letzten Seiten sowie der Schnitt stärker stockfleckig, sonst gut erhalten.

Vortitelblatt mit 12-zeiliger, handschriftlicher Widmung des Verfassers von 1939 in Form eines Gedichts mit deutlichen Anspielungen auf den Faschismus in Deutschland.

Rolf Schott (1891-1977) gehört zu den interessantesten deutschen Buchillustratoren des frühen 20. Jahrhunderts. Um 1925 begegnete er dem Maler und Weisheitslehrer Joseph Anton Schneiderfranken (Bô Yin Râ), der sein Leben und Werk stark beeinflusste. Als Klassizist in der Tradition von Winckelmann und Goethe, ist sein höchst eigenständiger Stil an der klassischen Antike orientiert und nimmt wenig von gegenwärtigen Kunstströmungen auf. Besonders stark sind daher seine Illustrationen klassischer Sujets wie Gautiers "Novellen der Antike" (Wolf 1923) und Goethes "Elegien und Epigramme aus Italien"oder "Balladen und Romanzen" (Hesperos 1919, 1924). Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten emigrierte er 1933 nach Italien. - Vgl. Sennewald, Illustration 63, 2/1989, 48ff. - Dass er fortan kaum noch Bücher illustrierte, sondern überwiegend als Schriftsteller und Übersetzer arbeitete, war seiner extremen finanziellen Notlage im Exil geschuldet. So übersetzte der Nazigegner Schott sogar Mussolinis "La dottrina del fascismo" in Deutsche, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Zu seinen Freunden zählten Thomas Mann und Herrmann Hesse, mit denen er im Briefkontakt stand.

[Geist, Religion, Spiritualität, Esoterik, Lebenshilfe, EBDAR, Ermächtigte Bruderschaft der alten Riten, Rolf Schott]

Dieses Produkt haben wir am Friday 01 August, 2014 in unseren Katalog aufgenommen.

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